Während in der Schweiz ein Orkan tobt, hatte ich die letzten Tage Sonne. (Sogar am Wochenende soll's nicht regnen). Ich befinde mich nun seit 2 Wochen hier, was die Länge eines Urlaubes beträgt. Nächste Woche fängt die Schule an, meine Ferien gehen zu Ende und mein Leben als Student beginnt nun richtig. Nach 2 Wochen Urlaub freut man sich doch auch wieder auf sein Zuhause, so auch ich. Wenn es morgens dunkle Wolken am Himmel hat, verspürte auch ich ein klein wenig Sehnsucht nach meiner Familie und Umgebung in der Schweiz. Der Gedanke, für 5 Monate nicht nach Hause zu können und die Distanz auf der Weltkarte zu betrachten, kann ziemlich furchteinflössend sein. Was hilft da am besten? Jedem Austauschschüler kann ich nur das naheliegendste raten: Sprache lernen, damit man sich besser ausdrücken kann, eine Tasse Tee und Schokolade und am Nachmittag ein Spaziergang an der frischen Luft. Wenn ich die unglaublich schöne Umgebung Joetsu's betrachte, fühle ich mich immer viel besser. Man kann dann die Zeit, die man hier verbringen kann, viel mehr schätzen. Ablenkung ist das beste Mittel und sein Handy sollte man dabei unbedingt ausgeschaltet lassen. Die Lösung heisst, sich anpassen und Zuhause fühlen, nicht ins alte Terrain flüchten.
Dies sind einige Impressionen aus meiner Stadt. In meinem Viertel gibt es einen Schrein, wo bereits viele Sakura blühen. Ausserdem fliessen mehrere Bäche und Flüsse durch die Stadt. Als Hightlight der Sehenswürdigkeiten gibt es den Takada-Park mit dem Takada-Castle. Das Castle ist auf alten Ruinen und so als Denkmal aufgebaut, soviel ich verstanden habe. Des weiteren findet während den nächten Wochen dort das Hanami (Sakuraschauen) Festival statt. Joetsu soll unter die Top 3, der Blütenschauplätze gehören!





Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen